Sonntag, 16 Februar 2003 | 44.07.047

Freundschaft, Solidarität ... mit Amerika

In der Sozialpolitik gilt es als unumstritten, daß man die Schwachen nicht stärken kann, wenn/indem man die Starken schwächt;

es ist nichts erkennbar, wieso das nicht auch in der Außenpolitik bzw. allgemein unter wie auch immer Verbundenen bzw. Verbündeten gelten sollte;

m.a.W.: dieser so genannte 'Deutsche Weg' beweist wiederum und auch in diesem Falle nichts anderes,

als diesen katastrophalen Schwachsinn, diesen unbeschreiblichen Dilettantismus und die kriminelle Energie,

mit der unsere eigene politische Führung die verfassungsmäßige Ordnung beseitigt
bzw. die Demokratie mißbraucht und pervertiert;

noch wird weder geschossen noch 'zurückgeschossen' und noch kann man davon ausgehen, daß 'die Amerikaner', wenn sie denn anfangen würden zu schießen,

'Verluste' unter der Bevölkerung des Irak mit derselben Akribie zu vermeiden versuchen würden wie eigene Verluste;

demgegenüber kann man davon ausgehen, daß die Zahl an Opfern unter der Bevölkerung durch die Amerikaner

in jedem Falle geringer sein würde als die Zahl derjenigen unter seinen Landsleuten,
die Saddam Hussein auch ohne Krieg in den nächsten Jahren noch selbst umbringen würde.
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