Montag, 12 Juni 2006 | 43.24.163

These 163 : Guantanamo ... auch in Deutschland

Ich weiß gar nicht, warum man sich hierzulande so über den George W. Bush und sein Guantanamo aufregt, obwohl wir doch hier praktisch die gleichen Verhältnisse haben;

auch ich werde inzwischen seit Jahren in meinen verfassungsmäßigen Rechten eingeschränkt ...,
ohne daß mir bisher unter halbwegs rechtsstaatlichen Bedingungen gesagt worden ist, warum eigentlich ...

oder daß auch nur der Versuch gemacht worden wäre, offensichtliche Mißverständnisse zu klären
und die Sache mal irgendwie in die richtigen Bahnen zu lenken;

im Gegenteil : nach wie vor wird mir ein erklärtermaßen Akt der Verzweiflung und 'Abhilfe'- bzw. Hoffnungslosigkeit ...
ausgelegt als aggressiver Akt, wird interpretiert als 'Akt der Kriegsführung' !

die Umstände werden von unserer Regierung ebenfalls nicht umfassend aufgeklärt,
obwohl das überhaupt kein Problem wäre ...

der Rechtsstaat erweist sich als völlig überfordert ...

was man mit mir macht, dürfte es in einem Rechtsstaat auch nicht geben ...

Mittel und Wege für einen halbwegs zivilisierten Umgang miteinander wurde bisher nicht angeboten,
also alles so, wie es die Bundesregierung in Guantanamo beklagt !

sic ! wie sich doch die Dinge gleichen !!


Die Gesundheitsreform,

sie geht voran ..., sagt Ulla Schmidt ; aber das wissen wir ja,
es geht Alles voran, und das jeden Tag,
vor allen Dingen in uns und um uns und um uns herum ...;

das ist ja gerade das Problem !

die verfassungsmäßig und also inbesondere demokratisch interessanten Fragen sind doch :

1. wohin
2. kommen alle mit
3. zum Wohl, zum Nutzen, ohne Schaden ...

über alles mögliche streiten die so genannten Volksvertreter,
aber immer über die Interessen von Volk und Staat hinweg, das heißt, u.a.,

die Richtung stimmt nicht
die Art und Weise stimmt nicht
der Bezug stimmt nicht
und die Zeit stimmt auch nicht
es stimmt praktisch überhaupt nichts, wir sind in einem völlig falschen Film !!!


Am Rande

- bzw., worüber wird heute sonst noch geredet ... ?

zum Beispiel die Brandenburger im allgemeinen und Matthias Platzeck im besonderen über die Frage :
'Was wir von der Hauptstadt erwarten'

und das, obwohl doch kaum ein Tag vergeht, an dem nicht John F. Kennedy's gedacht wird
und daß er mal gesagt hat :

'ich bin ein Berliner,
wir, alle halbwegs freien Menschen ..., sind überhaupt alle Berliner;

frage also nicht die Hauptstadt, was sie für Dich tun kann,
sondern frage Dich, was Du für die Hauptstadt tun kannst' !!!


... und auch das noch :

'Nach drei Selbstmorden fordert Angela Merkel Aufklärung ...'
so hoch liegt also die Latte;

das heißt, von einem allein ist das gar nicht zu schaffen,
daß hierzulande mal irgend etwas aufgeklärt wird.


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